Statements von Beiratsmitgliedern

Auf dieser Seite finden Sie Zitate von Beiratsmitgliedern zum Tierschutzlabel und seiner Bedeutung.

Prof. Dr. Achim Spiller

Prof. Dr. Achim Spiller (Vorsitzender)
Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Abteilung Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte

"Das Tierschutzlabel ist eine hervorragende Chance für die deutsche Fleischwirtschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu zeigen und sich für die Zukunft aufzustellen."

"Mit dem Tierschutzlabel wird auf wissenschaftlicher Basis glaubwürdige Verbraucheraufklärung ermöglicht."

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly
Universität Göttingen, Department für Nutztierwissenschaften, Abteilung Produktionssysteme der Nutztiere

"Das freiwillige Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes bietet eine gute Chance die kontinuierliche Verbesserung landwirtschaftlicher Tierhaltung auf wirtschaftlich nachhaltigem Weg durchzusetzen. Aus diesem Grund engagiere ich mir dafür."

Prof. Dr. Ute Knierim

Prof. Dr. Ute Knierim
Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, Fachgebiet Nutztierethologie und Tierhaltung

"Bei den Masthühnern werden bereits in der Einstiegsstufe durch langsamer wachsende Tiere, niedrigere Besatzdichten und Zugang zu einem Kaltscharraum die Lebensbedingungen der Tiere wesentlich verbessert. Dies wird in der Premiumstufe mit Freilandzugang und weiter gesenkten Besatzdichten nochmals deutlich gesteigert. Besonders wichtig ist, dass außerdem an den Tieren selbst systematisch und regelmäßig erfasst wird, wie es ihnen geht, um ein hohes Tierwohlniveau zu sichern."

Dr. Lars Schrader

Dr. Lars Schrader
FLI Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Tierschutz und Tierhaltung

"Mastschweine haben artspezifische Verhaltensansprüche an ihre Haltung: Sie wollen sich beschäftigen, ihre Umwelt erkunden, Sozialverhalten zeigen, sich eine Kotecke anlegen  und ungestört und möglichst bequem liegen. Dafür brauchen sie Platz und verschiedene, entsprechend ausgestaltete  Bereiche in ihrer Haltung. Diese Ansprüche werden in den Stufen des Tierschutzlabels schrittweise besser erfüllt als nach den rechtlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen.“

"Das Tierschutzlabel ist für mich eine hervorragende Chance, mit der sich der Tierschutz prüfbar verbessern lässt, die Landwirte einen fairen Preis für ihren Mehraufwand bekommen und die Verbraucherinnen und Verbraucher an der Fleischtheke die Möglichkeit haben, ihren Wunsch nach mehr Tierschutz erfüllen können."

Dr. Clemens Dirscherl

Dr. Clemens Dirscherl
Evangelische Kirche in Deutschland, Beauftragter für Agrarsoziale Fragen

"Ich unterstütze gerne das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes, weil sich endlich einmal auf breiter Ebene der Verbraucher am Markt kundig machen kann zum Thema tiergerechte Haltungsformen. Ich wünsche mir, dass viele kundige Kunden dann auch das Angebot wahrnehmen, welches vom Lebensmittelhandel breit an der Ladentheke beworben wird."

© vzbv/Dominik Butzmann
Gerd Billen

Gerd Billen (ehemaliges Beiratsmitglied)
damaliger Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv)

"Über 80 Prozent der Verbraucher sprechen sich für mehr Tierschutz aus. Eine große Mehrheit wünscht sich tiergerecht erzeugte Produkte. Das ist das Ergebnis einer Eurobarometer-Umfrage. Damit Verbraucher Produkte kaufen, die tiergerecht erzeugt wurden, müssen sie sich auf Siegel verlassen können. Ein solches Siegel muss glaubwürdig und verbindlich sein. Leider fehlt bis heute ein rechtlich verbindliches Label für Deutschland und die EU, um das von Verbrauchern gewünschte Angebot glaubwürdiger tiergerechter Produkte zu unterstützen. Dass der Deutsche Tierschutzbund mit eigener Initiative für Verbraucher und Hersteller eine Alternative geschaffen hat, ist ein Gewinn und ein Fortschritt für den Tierschutz und die Verbraucherinformation. Die Bundesregierung sollte sich daran orientieren und sich für ein europaweit verbindliches Siegel einsetzen.“

Prof. Dr. Ludwig Theuvsen

Prof. Dr. Ludwig Theuvsen
Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Abteilung Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness

Zur Motivation: „Ein Tierschutzlabel hilft allen: Den Tieren, die unter besseren Bedingungen gehalten werden. Den Verbrauchern, die tiergerechter erzeugte Produkte einkaufen wollen. Und den Landwirten, die Alternativen zur konventionellen Nutztierhaltung suchen. Für mich ist dies der wichtigste Antrieb, im Label-Beirat mitzuarbeiten.“

Chronologie

Erfahren Sie mehr über die Entwicklung und Förderung unseres  Tierschutzlabels "Für mehr Tierschutz" - vom Start bis zum heutigen Stand.

Download

Broschüre

Unsere Broschüre "Zeichen für ein besseres Leben" informiert Sie anschaulich zum Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes.

Download